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Category ArchiveTourenberichte

Wismar 2019

Pünktlich ging es bei Bernd los. Querfeldein fuhren wir zur A7 bei Westenholz, um uns mit Georg zu treffen. Seine Lebensgefährtin musste leider kurzfristig absagen.

Zu dritt ging es weiter über Bergen und Unterlüß zur Kreuzung B4 / B191, wo wir um 12:00Uhr mit Rocky und Claudia verabredet waren. Die beiden waren überpünktlich, sodas wir gestärkt schon um 12:00Uhr weiter kamen. Der Verkehr legte zu, je weiter wir in den Nachmittag kamen. 16:30Uhr erreichten wir unsere Herberge und nach einer kurzen Absprache legten wir fest uns gegen 19:00Uhr bei uns zum Grillen zu treffen.

Andreas grillt

Es wurde ein gemütlicher Abend, den wir gegen 00:00 ausklingen ließen.
Für den nächsten morgen wurde 10:00Uhr als Abfahrt vereinbart mit dem Treffpunkt Seeperle am Hafen, da wir dort frühstücken wollten.

Es war ein schönes Frühstück zu günstigen Konditionen. Leider kamen wir erst später auf die Idee uns einfach ein gutes Fischbrötchen zu gönnen. Dies holten wir dafür an den anderen Tagen nach.

Heute Morgen fehlte das Frühstück bei Sonnenschein und Seeluft schon….der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier.

Nach unserem Frühstück ging es nach Kühlungsborn. Parkplatz suchen und dann zu Fuß ins Getümmel. Hier findet man die meinen Geld zu haben oder es wirklich haben. Sehen und gesehen werden ist angesagt.

Wir gingen zu Seebrücke und schauten uns etwas um. Auf dem Rückweg noch ein leckeres Eis und weiter ging es zur Insel Poehl.


Welch Überraschung, die Rollerfreunde Weserbergland waren auch dort…zumindest die Fahrzeuge, denn bis auf Kalle wart keiner gesehen.

Was Tolles gab es dort auch nicht zu sehen und deshalb machten wir uns nach kurzer Zeit wieder Richtung Wismar auf den Weg. Noch eingekauft für Sonntag und dann zur Unterkunft. Treffpunkt für den Abend war das Brauhaus. Da sich dort eine geschlossene Gesellschaft befand, blieben wir draußen und trafen dort noch auf ein Paar aus Lüneburg mit welchem wir den Abend dort verbrachten. Übrigens ein kann kein muss das Brauhaus.

Boltenhagen

Boltenhagen war das heutige Ziel, welches gegen 11:00Uhr erreicht war. Hier ist Parkfläche schlicht Mangelware um die auch entsprechend gekämpft wird! Einen tollen Strand bietet Boltenhagen, zu zahlen mit 2,50€ p.P. und Tag plus Strandkorb…. dann hat man als Familie schon heftig geblutet! (Das kann nicht Sinn eines Urlaubs an der Küste sein)


Ein Rundgang über den Mini Bauernmarkt und wir verabschiedeten uns von diesem Ort. Über kleine Straßen und Wege ging es zum Ferienhaus. Der Grill wurde ein letztes Mal angeworfen und wir machten uns einen gemütlichen Abend, leider ohne Claudi, die heftig von einer Migräne gebeutelt wurde und von Rocky in die Ferienwohnung gebracht wurde.
Am Montag unser letztes Frühstück mit frischem Fisch und einer riesigen Tasse Kaffee und abging es Richtung Heimat.

Um 18:Uhr war der letzte heile, wenn auch nicht trocken wieder zu Hause. Es war eine tolle Tour und wir freuen uns schon auf unsere nächste Pfingst-Tour 2020

Abschlusstour mit Hindernissen

So einigermaßen pünktlich sind wir weggekommen und bis zum zweiten Treffpunkt waren nur 10 Minuten verloren.

Bernd Sth und Andreas eingesammelt und auf nach Exten und weiter nach Rumbeck, Santo einsammeln. Da wurde nichts von, denn in Exten sammelte Santo uns ein…

In gemütlicher Fahrt ging es Richtung Aerzen und bei dem Wetter hätte es eine schöne Ausfahrt nach Bad Pyrmont werden können.

Hätte…. zumindest für Andreas war kurz vor Aerzen Schluss mit lustig, Kupplungsseil gerissen. Also Pannendienst angerufen und abgeschleppt, nein Huckepack zu Fuchs nach Hameln mit der „Q“. Dienstag oder Mittwoch wird Sie fertig!

Von Fuchs gabs einen neuen 650GT zum weiter kommen. Ein geiles Teil kann ich Euch sagen, doch dazu die Tage mehr.

Da ich mit Bernd gesprochen hatte, wußte ich ungefähr wo Sie waren und dort habe ich Sie auch gefunden. So machten wir die Fahrt noch gemeinsam zu Ende, bis sich unsere Wege in Porta Westfalica trennten.

Ich hoffe das alle heile nach Hause gekommen sind. Wir sehen uns Dienstag beim Stammtisch.

Als Broschüre verfügbar…

Unsere Baltikum Tour 2018

Wir haben den Bericht über die Tour in Druck gegeben, 64 Seiten einschließlich der Fotos sind es geworden. Die Broschüre ist mit Spiralbindung versehen, da die Seiten so gerade liegen. Das Deckblatt hat 300g/m², die Innenblätter 170g/m², also alles sehr stabil. Natürlich ist es in Farbe. Fünf Stück haben wir noch.

Es ist mal ein Versuch! Wir finden es schade wenn, die Erlebnisse oder auch Bilder in Vergessenheit geraten. Früher hatte man die Bilder in der Schachtel und sie nahmen viel Platz weg. Heute haben wir sie auf dem Rechner (tausende) und dort geraten sie in Vergessenheit.

Etwas auf Papier nimmt man auch heute noch in die Hand und schaut es mal durch. Die Erinnerungen werden wieder wach und es fällt einem das eine oder andere noch ein.

Und als Außenstehender? Spätesten wenn es selber auf eine solche Tour gehen soll, fängt das Suchen im Netz an. Klar es gibt nicht nur unsere Tour, doch die hat man schnell zur Hand, wenn man sie erworben hat.

Wer Interesse an dem Bericht hat, meldet sich unter Info@Rollerclub-Mittelweser.de .

Die Abgabe erfolgt zum Selbstkostenpreis zzgl. Versandkosten.

Die Kurische Nehrung

Nach ausgiebigem Frühstück machten wir uns auf den Weg zur Fähre um auf die Nehrung überzusetzen. Der letzte Tag heute….

Auf der Fähre

Überfahrt, Fahrt nach Nidda, alles wird hier zu Geld gemacht. Nur die Straße bekommen Sie nicht fertig!

und wieder zahlen und fröhlich sein….

Dieses Mal habe ich es gelassen an die Grenze zu Königsberg zu fahren, es kommt der Tag an dem es schief gehen könnte und das wollte ich vermeiden (wer beim ersten Mal mit hier war weiß was ich meine).

Ein paar Bilder von der Nehrung haben wir noch und dann müssen wir uns für den Abschied von Euch und dem Baltikum rüsten.

Ach das habe ich fast vergessen! Baden waren wir dann auch noch, die Nordsee war hier viel wärmer als in Tallinn (gefühlt zumindest).

Von der einen Fähre ging es mit Zwischenstopp an der Tankstelle wieder auf die Fähre Richtung Kiel. Ein letzter Blick auf Klaipeda, das kräftig sein Hafen Fest feierte.

Dieses Bild sagt alles…..

Der Berg der Kreuze ruft

Ein beeindruckender Anblick

Weit über 50.000 Kreuze standen hier um 1990. Bei dieser Anzahl hat man aufgehört zu zählen und die Aktion beendet. Wie viele Kreuze heute hier stehen ist nicht mehr zu schätzen. Am 5.April 1961 rollten russische Bulldozer an und ebneten den Hügel samt Kreuzen ein. In der darauffolgenden Nacht wurden wieder neue Kreuze von den Litauern errichtet. 1973, 1974 und 1975 spielte sich das Gleiche wieder ab, doch nun war der Berg der Kreuze zum Wallfahrtsort geworden und die Sowjets gaben auf. Als 1990 bei der Besetzung des Fernsehturms in Vilnius 14 Menschen ums Leben kamen wurden hier etliche Kreuze zusätzlich aufgestellt.

Es ist schon ein beeindruckender Anblick diese schiere Menge an Kreuzen und gleichzeitig ein bedrückender. Fast jedes Kreuz trägt einen Namen, steht für eine reale Person. Wer nach Litauen kommt sollte hier auf jeden Fall vorbei schauen.

Siauliai ist aber genauso eine Reise wert. Die Altstadt und die Fußgängerzone werden gerade erneuert und man kann schon erkennen was dort einmal entstehen soll.

Weiter ging es nach Sigulda

Eine Sportverrückte Stadt

Die Fahrt führte uns durch wunderschöne Landschaft, vor allem aber wieder Richtung Riga. Sigulda, bekannt durch seine Bobbahn und den Wintersport liegt wirklich nur 60km von Riga entfernt und doch in einer ganz anderen Gegend.

Wir hatten ein kleines Hotel mit angeschlossener Bäckerei gebucht und wurden wieder einmal angenehm überrascht. Mitten in der Stadt, wenige Meter zu den Attraktionen der Stadt und dazu völlig ruhig, einfach eine Klasse für sich dieses Hotel.

Wir hatten noch viel Zeit bis zum Abend und machten uns auf den Weg durch die Stadt mit Ihren Sehenswürdigkeiten.

Wie der Bob Bahn, der Burganlage, dem Park, wobei man hat das Gefühl die ganze Innenstadt ist ein Park. Alles ist in Grün gebettet und sehr gepflegt. Hier hat man auch das Gefühl man müsste noch bleiben, denn man hat bestimmt nicht alles gesehen. Deshalb hier nun noch einige Bilder.

Auf ins Landesinnere

Das nächste Ziel hieß Kampja

Unser nächstes Ziel hieß Kampja. Ein kleiner Ort im Nichts. Eine Tankstelle, das Hotel, ein paar Firmen, ein Einkaufsladen, Kirche und eine Schule.

Das wichtigste ein kleiner See zum Baden. Haben wir auch gemacht, das Baden natürlich. War zwar etwas eigenartig, denn sehr alkoholisierte Mitmenschen waren etwas aufdringlich. Dauerte aber nicht lange und die hiesige Polizei zeigte den Herrschaften den Weg. Sehr deutlich! 

Damit sind wir für diesen Tag auch schon fast durch. Eins ist da noch, heute sind wir eine Straße gefahren, die hatte mindestens 10cm tiefe Spurrillen…ganz schön heftig auf sowas zu fahren.