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Category ArchiveTourenberichte

Der Berg der Kreuze ruft

Ein beeindruckender Anblick

Weit über 50.000 Kreuze standen hier um 1990. Bei dieser Anzahl hat man aufgehört zu zählen und die Aktion beendet. Wie viele Kreuze heute hier stehen ist nicht mehr zu schätzen. Am 5.April 1961 rollten russische Bulldozer an und ebneten den Hügel samt Kreuzen ein. In der darauffolgenden Nacht wurden wieder neue Kreuze von den Litauern errichtet. 1973, 1974 und 1975 spielte sich das Gleiche wieder ab, doch nun war der Berg der Kreuze zum Wallfahrtsort geworden und die Sowjets gaben auf. Als 1990 bei der Besetzung des Fernsehturms in Vilnius 14 Menschen ums Leben kamen wurden hier etliche Kreuze zusätzlich aufgestellt.

Es ist schon ein beeindruckender Anblick diese schiere Menge an Kreuzen und gleichzeitig ein bedrückender. Fast jedes Kreuz trägt einen Namen, steht für eine reale Person. Wer nach Litauen kommt sollte hier auf jeden Fall vorbei schauen.

Siauliai ist aber genauso eine Reise wert. Die Altstadt und die Fußgängerzone werden gerade erneuert und man kann schon erkennen was dort einmal entstehen soll.

Weiter ging es nach Sigulda

Eine Sportverrückte Stadt

Die Fahrt führte uns durch wunderschöne Landschaft, vor allem aber wieder Richtung Riga. Sigulda, bekannt durch seine Bobbahn und den Wintersport liegt wirklich nur 60km von Riga entfernt und doch in einer ganz anderen Gegend.

Wir hatten ein kleines Hotel mit angeschlossener Bäckerei gebucht und wurden wieder einmal angenehm überrascht. Mitten in der Stadt, wenige Meter zu den Attraktionen der Stadt und dazu völlig ruhig, einfach eine Klasse für sich dieses Hotel.

Wir hatten noch viel Zeit bis zum Abend und machten uns auf den Weg durch die Stadt mit Ihren Sehenswürdigkeiten.

Wie der Bob Bahn, der Burganlage, dem Park, wobei man hat das Gefühl die ganze Innenstadt ist ein Park. Alles ist in Grün gebettet und sehr gepflegt. Hier hat man auch das Gefühl man müsste noch bleiben, denn man hat bestimmt nicht alles gesehen. Deshalb hier nun noch einige Bilder.

Auf ins Landesinnere

Das nächste Ziel hieß Kampja

Unser nächstes Ziel hieß Kampja. Ein kleiner Ort im Nichts. Eine Tankstelle, das Hotel, ein paar Firmen, ein Einkaufsladen, Kirche und eine Schule.

Das wichtigste ein kleiner See zum Baden. Haben wir auch gemacht, das Baden natürlich. War zwar etwas eigenartig, denn sehr alkoholisierte Mitmenschen waren etwas aufdringlich. Dauerte aber nicht lange und die hiesige Polizei zeigte den Herrschaften den Weg. Sehr deutlich! 

Damit sind wir für diesen Tag auch schon fast durch. Eins ist da noch, heute sind wir eine Straße gefahren, die hatte mindestens 10cm tiefe Spurrillen…ganz schön heftig auf sowas zu fahren.