• 05021-14772
  • info@rollerclub-mittelweser.de

Category ArchiveTourenberichte

Tallinn

Bis zu 10.000 Besucher erträgt diese Stadt, die nur von Kreuzfahrtschiffen kommen, am Tag. Von Saaremaa verabschiedeten wir uns sehr langsam, legten bei bestem Wetter nochmal eine kleine Rast ein, bevor es auf die Fähre ging.


Sie war um diese Zeit noch leer, denn die Biker vom Festival waren alle noch am schlafen. Nach 30 Minuten hatte wir wieder festen Boden unter den Füßen und rollten gen Tallinn unserem Nordöstlichstem Ziel dieser Tour.

Die Fahrt nach Tallinn gestaltete sich recht einfach, auch wenn Sie mit einer reinen Fahrzeit von 5,5 Std. doch recht lang war. Erst vor Tallinn wurde es eng und wir landeten direkt in einer Großbaustelle, die wir ohne Schwierigkeiten bewältigten, um in der Umleitung, laut Navi, in die nächste mussten. Egal wir fahren da rein, Autos machen das auch und siehe da, nach 500m  und einmal Abbiegen waren wir aus allen Baustellen raus und auf dem direkten Weg zum Hotel.

Hier kamen wir mehrfach an unsere Grenzen!

Sprachlich, hier ist die Zweitsprache immer noch russisch und dadurch verpassten wir die Zeit des Essens am Sonntag, denn es wurde zwischen 15:00Uhr und 18:00Uhr, zumindest in diesem Haus, gespeist.

Tja und dann war da noch eine Dusche, voll mit Elektronik. Sie machte bunte Lichter, spielte Musik, nur wie duscht man in so einem Ding? Wir fragten….was Mann/Frau wohl von uns dachten? Es wurde eingecheckt und zu Abend gegessen. Sehr schmackhaftes Essen übrigens und preiswert. Ein Spaziergang noch am Abend und alle waren zufrieden.

Nach dem Frühstück ging es mit dem Bus nach Tallinn 2,20€ p.P. und 40min Fahrzeit. Um es gleich vorweg zu nehmen.

Schon die Fahrt mit dem Bus war ein Erlebnis, denn es war ein sehr moderner Bus und was wir zu sehen bekamen, einfach toll. Die Bus Linie führt direkt am Meer entlang Richtung Hafen und das auf gut 5km. Der Nahverkehr ist sehr gut ausgebaut und preiswert. So nun aber los zur Stadtführung mit unserem Guide.

Rocky als Stadtführer.


Was sollen wir/ich sagen, unser Guide war Spitze, er war so gut, das der eine oder andere sogar stehen blieb und Ihm zuhörte. Man soll so was nicht für möglich halten.

Zu Ende war die Führung hier noch lange nicht. Später machten wir uns wieder auf den Weg zum Hotel, natürlich wieder mit dem Bus. Wie angedeutet gab es heute nichts im Restaurant, wir waren zwar vor 18:00Uhr dort, doch keinem fiel es auf, das es nur bis 18:00 geöffnet hatte. Der Supermarkt half aus und es gab eine richtige Stulle mit einem schönen Bier. Es muss nicht immer Restaurant sein.

Insel zum Verlieben

Wir waren nicht traurig Pärnu samt Unterkunft zu verlassen und uns auf den Weg nach Saaremaa zu machen.

Mit einer Rast ging es nach Viertsu, von wo es mit der Fähre weiter gehen sollte.


Nicht gerade klein die Fähre. Die Überfahrt dauert max. 30min und kostet 5,30€ pro Maschine und Person.

Über die Insel Muhu und einen Damm, gelangt man auf die Insel Saaremaa, welche uns mit Ihrem Charme noch einfangen sollte. Doch bis es soweit war haben wir erst mal richtig ein Gewitter eingefangen und mussten in einer Bushaltestelle Unterschlupf suchen.

Es war eng, denn dort stand schon eine Harley samt Driver & Sozia. Den nächsten Anlauf brachen wir in einer Raststätte ab. Zu unserem Glück denn hier gab es lecker und preiswert Essen und Trinken.


Dann ging es zum Hotel, vor dem wir standen und es nicht gesehen haben. Ein umgebautes Jugendheim oder so. Das Paar, welches es betrieb sagte uns, das Sie die Zimmer noch nicht fertig hätten und so fuhren wir erst noch eine Runde an den Strand.


Diese Insel muss man einfach mögen, mit der Beschaulichkeit die Sie ausstrahlt. Auf dem Rückweg haben wir eingekauft für das Abendbrot. Gemeinsam auf der Hochterrasse bei einem schönen Bier, Mensch was willst Du mehr.

Mehr kam am nächsten Morgen, das was hier am Büfett zum Frühstück stand…. Leute das haben wir auf der gesamten Fahrt fast nicht zu sehen bekommen. Selbst Sardinen gab es zum Frühstück. Rocky wird jetzt noch nervös wenn er dran denkt…

Einen Stopp legten wir noch in Arensburg ein, um die dortige Festung in Augenschein zu nehmen. Sie ist die einzige unbeschädigte Burg an der Ostsee.

Weiter ging es zur Fähre, denn Tallinn sollte heute noch erreicht werden.

Wir verlassen Riga mit Wehmut


Es geht weiter an der Ostsee Küste entlang nach Dunte. Ihr kennt Dunte nicht? Hier lernte Baron von Münchhausen seine erste Frau kennen. Ferner verbrachte er hier einige Jahre im Dienste Russlands.


Es soll Dunte auch in seine Erzählungen eingeflossen sein, nur in welche hat er nie verraten.

Nach einer Pause ging es weiter Richtung Pärnu, natürlich nicht ohne an der Ostsee eine weitere Rast einzulegen. Strand soweit das Auge schaut und wie gesagt hier waren Ferien. Traumhaft anzuschauen.


Wir wollten weiter nach Pärnu, einer Stadt, die uns im Vorfeld wenig sagte und im Nachhinein nicht wirklich gefallen hat. Ich gebe zu das die Stadt nicht mal etwas dazu konnte, sondern sich diese schlechte Meinung vom Hotel übertragen hat. Wir waren an der richtigen Straße und im richtigen Ort, doch die Straße gab es zweimal und so fuhren wir weiter zur falschen. Klar um dann wieder zur richtigen zu fahren.

Seht Ihr die Verbotsschilder? Warum? Hier war nichts was nicht jeder hätte sehen dürfen. Der erste Eindruck ist immer der, der hängen bleibt und so waren wir für´s erste bedient. Der zweite Schlag, es gab kein Restaurant und zum Einkaufen war es zu weit. Später ging das Bier noch aus und wir waren völlig sauer. Das Frühstückt versöhnte ein wenig. Alles in allem das schlechteste Haus was wir hatten, konnte ja auch nicht so weitergehen mit den Unterkünften.


Hier noch ein paar Bilder, denn Spaß hatten wir, auch mit Steg, Sauna & Co.
Schaut Euch Rocky an, sagt doch alles das Gesicht….


Etwas Wasser kann ja nicht schaden…

Riga

Auf geht es ins Paris des Ostens, Riga

Frühstück, wie immer etwas besonders und dann auf den Weg nach Riga
machen. Nein halt nicht so eilig, erst gehen wir noch eine Runde
schwimmen im Wasserfall. Gesagt, getan, wenn bloß nicht immer das
Umziehen wäre. Doch was tut man nicht alles!


Der Weg führte uns über Tukum, den Geburtsort meiner Mutter nach
Jurmala. Schickimicki, teuer, kein Strand zu sehen, geschweige denn ein hinkommen.

Weiter geht es nach Riga ins Hotel, denn wir haben noch was vor heute. Schaut mal auf das Bild links, da sollte es heute noch hochgehen.


Also ging es vom Hotel mit Taxi (Baltic Taxi 6,80€) zum Fernsehturm
um mit dem Fahrstuhl in wenigen Sekunden auf 96m Höhe zu fahren.
Selbst Rocky ist mit hoch auf die Aussichtsplattform mitgefahren.
Was für eine Aussicht bietet sich von hier, atemberaubend.
Mehr fällt mir dazu nicht ein. 

Von dort haben wir uns in die Stadt bringen lassen, denn wir wollten noch essen gehen.



Wir haben in Riga soviel gesehen, dies kann man hier nicht alles wiedergeben. Die Bilder hat man noch immer im Kopf und ein paar Zahlen natürlich auch, aber alles andere, man braucht ewig zum Verarbeiten.


Einen Tipp haben wir noch, über Opodo könnt Ihr schon für unter 100€ ab Bremen einen 4 Tage Aufenthalt buchen!! Es lohnt sich, glaubt uns.


Doch nun weiter hier ein Klopfer der besonderen Art. Ein wunderschönes Haus in einem angesagt Viertel in Riga. Miete pro m² 350€, ja Ihr lest richtig, in Worten „dreihundertfünfzig Euro“. Und ob Ihr es glaubt oder nicht… alles vermietet!


Unsere Stadtführerin hat uns noch ein weiteres Haus um die Ecke gezeigt, Wohnung zu verkaufen, wohlgemerkt Wohnung. Sie wurde verkauft innerhalb von Wochen für 1,6Mio € und das in Riga.
Klar es gibt auch preiswertere Wohnungen, doch die liegen auf der neuen Seite von Riga, doch auch hier ziehen die Preise an und die Menschen kämpfen um Ihre Wohnviertel.

Dieses Haus steht seit 10 Jahren leer, da sich hier zwei Erben streiten. Es liegt ebenfalls in dem vorher erwähnten Viertel. Darum sind hier die angesehensten Firmen Europa´s vertreten mit einer Anschrift hier. Kosten für einen Briefkasten in diesem Haus 6000€, soviel zu dem Thema Ruinen kosten nur Geld.


Was auch aufgefallen ist, das viele Schiffe Riga anlaufen und die Touristen in die Stadt entlassen. Hier hat Riga einen sanften Riegel vorgeschoben, mehr als 100 Kreuzfahrer dürfen Riga im Jahr nicht anlaufen. 


Berliner Bären als Wanderausstellung waren auch dort. Aus jedem Land Europa´s einer. Es wird sehr viel Geld für Kultur in die Hand genommen, was an jeder Ecke zu spüren ist.


Was denkt, Ihr ist das? Eine echte Gondel aus Venedig! Ja, der Künstler hat Sie zersägt und unter dem Glasdach im Innenhof aufgehängt. Krass und doch inspirierend zugleich. Solche und ähnliche Skulpturen findet man häufig in Riga.


Die Markthallen von Riga mit Ihren zwei Märkten. Wie fange ich an? Die Markthallen sind ehemalige Luftschiffhallen die von der Stadt Riga 1922 gekauft wurden, ab 1924 umgebaut zum Zentralmarkt.


Den ersten findet Ihr direkt in den Markthallen, er wird Euch umhauen. Ich habe sowas noch nicht gesehen. Eine Vielfalt, die einen regelrecht erschlägt. Es gibt hier im Markt nichts, was es nicht gibt, von der Stecknadel bis zu teuersten Kaviar. Vom Hosenknopf bis zu besten Steak ihr bekommt hier alles.


Wenn Ihr jetzt noch nicht überzeugt seid von der Vielfalt der Angebote, dann kommt mit auf den Nachtmarkt, er geht von 20:00Uhr bis 6:00Uhr, denn dann öffnet der Zentralmarkt wieder.

Es ist umwerfend. Wie Ihr seht, hatte Bernd seine helle Freude an diese Vielfalt und nicht nur er.


Auch hier die Freundlichkeit wieder zu spüren und noch etwas fiel auf, es gibt sehr wenige Ausländer dort, was auch seinen Grund hat, wie
unser Guide uns erklärte. Jeder ist willkommen, nur jeder bekommt am Tag nach seiner Einreise und Speicherung Arbeit zugewiesen. Die meisten kommen damit nicht zurecht und verlassen das Land sehr schnell wieder. Doch das nur am Rande.

Weiter geht es mit vielen Bildern und Eindrücken zu dieser Stadt und den Menschen hier.

Das Freiheitsdenkmal. Nach dem Ende des Zweiten  Weltkrieges sollte das Denkmal gesprengt werden. Die in Riga geborene Bildhauerin Vera Muchina (1889–1953), Schöpferin der Monumentalskulptur „Arbeiter und Kolchosbäuerin“, selbst auch Schülerin von Kārlis Zāle, soll sich für den Erhalt des Denkmals eingesetzt haben.
Eine Anekdote berichtet, dass, als das Denkmal baufällig wurde und abgetragen werden sollte, angeblich, um Gefahren für den Straßenverkehr zu vermeiden, der Rigaer Bürgermeister die Straße um das Freiheitsdenkmal kurzerhand als Fußgängerzone auswies und somit das Monument rettete.


Man sieht wir hatten viel Spaß in den Tagen in Riga. Und wenn sich jemand fragt wo Otto abgeblieben ist, Ihm war baden wichtiger, sei es drum.


Frau und Herr Vermanis, große Gönner der Stadt Riga, das soll es von Riga gewesen sein.


Hier noch schnell ein Hinweis, wenn Ihr Trinkgeld geben
wollt, bitte dem Personal direkt in die Hand geben, denn alles
andere, sprich das Geld in Schatulle oder ähnlichem lassen muss versteuer werden!

Kuldiga, eine völlig unterschätzte Schönheit


Nach einen guten Frühstück machten wir uns Richtung Palanga, dem Sylt Litauens. Hier kommt Ihr nur zu Fuß an den Strand, wenn Ihr denn durch die Unmengen von Einbahnstraßen überhaupt in die Nähe des Strandes gelangt. Wir wissen nicht wie die Besucher und Einheimischen dort hingelangen.

Die Strecke

Deshalb fuhren wir auch nur vorbei immer an der Ostsee entlang. Es waren Ferien und an den Stränden merkte man es nicht, Sie sind endlos und die Menschen verlieren sich in dieser Weite.

Weiter ging es Richtung Liepaja, wo sich eines der schlimmsten Gefängnisse der Sowjetischen Besatzer befand. Heute wird einem hier vor Augen geführt, wie es dort zuging, zumindest soweit wie man es Euch zumuten kann. Über den Rest schweigen die Ehemaligen…..

An der Ostsee hoch bis nach Jurkalne und nun rechts ab nach Kuldiga. Denkste, warum denn dem Schild nach fahren, wenn das Navi sagt „gerade aus“ ist kürzer? Warum nur?

Weil was jetzt kam, war der Hammer für Mensch und Maschine. Nach etwa 10km wurde aus Asphalt Schotter, ganz frisch gemacht und was für Steine und welche Mengen…. Das glaubt Ihr nicht 30km nur Schotterpiste. Rocky rutschte auf der Strecke noch in den Graben, blieb aber stehen und Bernd wurde verschont von Ihm.

Das Hotel war schnell gefunden, einfach durch die Fußgänger Zone fahren….. hatte die Inhaberin gesagt. Sie hatte recht, denn auch hier Einbahnstraßen ohne Ende. Ein kleines aber sehr feines Haus erwartete uns. Und immer wieder diese Freundlichkeit, immer bemüht nur das Beste abzuliefern, was sich übrigens durch unsere gesamte Tour zog. Hier war es der Wasserschlauch, nach dem man fragte, um die Maschinen zu säubern. Er lag innerhalb von 5 Minuten an den Maschinen. Danach ging es erst mal unter die Dusche und dann zum Essen. Wie sagt man so schön Claudia tat den Griff „ins Klo“ und war nicht so erfreut und wie soll es anders sein der Rest hatte Glück. Gestärkt machten wir uns auf den Weg zu den breitesten Wasserfällen in Europa.


Auf dem Weg dorthin kamen wir nicht aus dem Staunen heraus. Was so eine kleine Stadt doch alles zu bieten hat. Eine tolle Fußgängerzone, wunderschöne Plätze einen großen Park, man kann gar nicht alle aufführen und beschreiben, hier muss man selber hinfahren, doch schaut selber, denn Bilder sagen mehr als 1000 Worte. Das Wasser der Venta stürzt auf einer Breite von 240 Metern über eine Dolomit Barriere, die Fallhöhe beträgt je nach Wasserstand 180 bis 220 Zentimeter. Der Wasserfall ist annähernd doppelt so breit wie der ungleich bekanntere Rheinfall.

Es wurde wieder ein langer Tag, den wir aber in keiner Weise bereut haben. Auf dem Weg zum Hotel entdeckten wir noch das eine oder andere Kleinod, wie auch noch so manche Skulptur. Der krönende Abschluss waren dann die Wasserspiele am Rathaus.
Am Hotel bekamen wir sogar noch ein Bier vom Kellner , unter der Auflage nicht so laut zu sein…
Das war es über Kuldiga und seine Sehenswürdigkeiten.

Mit der Fähre nach Klaipeda

Um 17:00Uhr trafen wir uns alle an der DFDS Geschäftsstelle in Kiel zum Einchecken auf die Fähre. Zu unserem Erstaunen konnten wir direkt an den Schalter und checkten ein. Da wir wussten, was auf der Fähre auf uns zu kam, haben wir uns alle umgezogen und die Motorrad Kleidung verstaut. Pünktlich um 18:00Uhr wurden wir auf das Gelände gelassen und reihten uns wie gesagt ein.

Es ging schnell mit dem Abholen durch den Guide und so kamen wir schnell in den Bauch der Fähre. Wie schon erwähnt wir wussten, was nun kommt und jeder nahm seine Zahnbürste und hoch ging es über 5 in Worten fünf Etagen zur Rezeption. Claudia hatten wir mit dem Shuttle zur Fähre geschickt, Sie hatte eine Rolltreppe. Überpünktlich um 20:45Uhr legte die Fähre ab und machte sich auf Ihre 23 stündig Fahrt nach Klaipeda.


Der Abend verging sehr schnell und wir sind dann auch in unsere Kabinen, jedoch nicht ohne vorher nochmal den Sonnenuntergang zu genießen.
Morgens ging es zum Frühstück, bei dem es doch hieß „anstehen“. Die Fähre war gut gefüllt und entsprechend viele Leute waren an Bord. Der Rest des Tages wurde viel an Bord verbracht und so manches Benzin Gespräch geführt.


Wie Ihr seht, war es heftig warm an Deck und so manches Mal war man froh wieder unter Deck zu sein. Wir machten uns so langsam fertig für die Ankunft in Klaipeda und ehe wir uns versahen, kam die Hafeneinfahrt auch schon in Sichtweite. Die beiden dunklen Hochhäuser sind unser Hotel bei der Abreise aus Klaipeda.

Doch nun erst mal von Bord und ins Hotel, die Dusche rief. Das Hoteleigene Restaurant hatte geschlossen und so machten wir uns in die Altstadt und zum Hafen. Klaipeda ist eine tolle Stadt, die es auch verdient hat, das Sie mehr Beachtung findet. Wir suchten für heute erst mal ein Restaurant, welches wir in Form eines Bootes fanden „Das Boot“ war es dann auch! Wir hatten Hunger und Durst. Essen und trinken in einem anderen Land hat schon etwas und wenn man dann nicht der Landessprache in Schrift und Wort mächtig ist, wird das ganze manchmal zu einem Glücksspiel, nicht wahr Claudia…. Nein, nicht nur Sie hatte etwas Probleme, wir anderen hatten nur Glück, wenn wir die Augen schlossen und mit dem Finger auf etwas zeigten….. Wer den Schaden hat, muss für den Spott nicht sorgen.


So gestärkt gingen wir noch zum Hafen und durch die Altstadt wieder zum Hotel.

Riga – Pärnu

Am 5. Tag ging es von Riga zu einem bekannten Deutschen, Baron von Münchhausen. Er heiratete hier seine erste Frau und leistet für Russland Militärdienst. Weiter ging es auf der E67 immer nahe der Ostsee Richtung 
Svētciems.

Die Ostsee haben wir an diesem Tag oft von der Straße gesehen, konnten aber nicht direkt dort hin fahren, da hier Steilküste ist. Über Pärnu (die Hotel Anschrift gab es 2 mal) fuhren wir dann nach Paikuse 10km entfernt zum Einchecken. Die Verbotsschilder sind uns noch heute sehr suspekt!