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Kuldiga, eine völlig unterschätzte Schönheit

Kuldiga, eine völlig unterschätzte Schönheit


Nach einen guten Frühstück machten wir uns Richtung Palanga, dem Sylt Litauens. Hier kommt Ihr nur zu Fuß an den Strand, wenn Ihr denn durch die Unmengen von Einbahnstraßen überhaupt in die Nähe des Strandes gelangt. Wir wissen nicht wie die Besucher und Einheimischen dort hingelangen.

Die Strecke

Deshalb fuhren wir auch nur vorbei immer an der Ostsee entlang. Es waren Ferien und an den Stränden merkte man es nicht, Sie sind endlos und die Menschen verlieren sich in dieser Weite.

Weiter ging es Richtung Liepaja, wo sich eines der schlimmsten Gefängnisse der Sowjetischen Besatzer befand. Heute wird einem hier vor Augen geführt, wie es dort zuging, zumindest soweit wie man es Euch zumuten kann. Über den Rest schweigen die Ehemaligen…..

An der Ostsee hoch bis nach Jurkalne und nun rechts ab nach Kuldiga. Denkste, warum denn dem Schild nach fahren, wenn das Navi sagt „gerade aus“ ist kürzer? Warum nur?

Weil was jetzt kam, war der Hammer für Mensch und Maschine. Nach etwa 10km wurde aus Asphalt Schotter, ganz frisch gemacht und was für Steine und welche Mengen…. Das glaubt Ihr nicht 30km nur Schotterpiste. Rocky rutschte auf der Strecke noch in den Graben, blieb aber stehen und Bernd wurde verschont von Ihm.

Das Hotel war schnell gefunden, einfach durch die Fußgänger Zone fahren….. hatte die Inhaberin gesagt. Sie hatte recht, denn auch hier Einbahnstraßen ohne Ende. Ein kleines aber sehr feines Haus erwartete uns. Und immer wieder diese Freundlichkeit, immer bemüht nur das Beste abzuliefern, was sich übrigens durch unsere gesamte Tour zog. Hier war es der Wasserschlauch, nach dem man fragte, um die Maschinen zu säubern. Er lag innerhalb von 5 Minuten an den Maschinen. Danach ging es erst mal unter die Dusche und dann zum Essen. Wie sagt man so schön Claudia tat den Griff „ins Klo“ und war nicht so erfreut und wie soll es anders sein der Rest hatte Glück. Gestärkt machten wir uns auf den Weg zu den breitesten Wasserfällen in Europa.


Auf dem Weg dorthin kamen wir nicht aus dem Staunen heraus. Was so eine kleine Stadt doch alles zu bieten hat. Eine tolle Fußgängerzone, wunderschöne Plätze einen großen Park, man kann gar nicht alle aufführen und beschreiben, hier muss man selber hinfahren, doch schaut selber, denn Bilder sagen mehr als 1000 Worte. Das Wasser der Venta stürzt auf einer Breite von 240 Metern über eine Dolomit Barriere, die Fallhöhe beträgt je nach Wasserstand 180 bis 220 Zentimeter. Der Wasserfall ist annähernd doppelt so breit wie der ungleich bekanntere Rheinfall.

Es wurde wieder ein langer Tag, den wir aber in keiner Weise bereut haben. Auf dem Weg zum Hotel entdeckten wir noch das eine oder andere Kleinod, wie auch noch so manche Skulptur. Der krönende Abschluss waren dann die Wasserspiele am Rathaus.
Am Hotel bekamen wir sogar noch ein Bier vom Kellner , unter der Auflage nicht so laut zu sein…
Das war es über Kuldiga und seine Sehenswürdigkeiten.

Redaktion