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Riga

Riga

Auf geht es ins Paris des Ostens, Riga

Frühstück, wie immer etwas besonders und dann auf den Weg nach Riga
machen. Nein halt nicht so eilig, erst gehen wir noch eine Runde
schwimmen im Wasserfall. Gesagt, getan, wenn bloß nicht immer das
Umziehen wäre. Doch was tut man nicht alles!


Der Weg führte uns über Tukum, den Geburtsort meiner Mutter nach
Jurmala. Schickimicki, teuer, kein Strand zu sehen, geschweige denn ein hinkommen.

Weiter geht es nach Riga ins Hotel, denn wir haben noch was vor heute. Schaut mal auf das Bild links, da sollte es heute noch hochgehen.


Also ging es vom Hotel mit Taxi (Baltic Taxi 6,80€) zum Fernsehturm
um mit dem Fahrstuhl in wenigen Sekunden auf 96m Höhe zu fahren.
Selbst Rocky ist mit hoch auf die Aussichtsplattform mitgefahren.
Was für eine Aussicht bietet sich von hier, atemberaubend.
Mehr fällt mir dazu nicht ein. 

Von dort haben wir uns in die Stadt bringen lassen, denn wir wollten noch essen gehen.



Wir haben in Riga soviel gesehen, dies kann man hier nicht alles wiedergeben. Die Bilder hat man noch immer im Kopf und ein paar Zahlen natürlich auch, aber alles andere, man braucht ewig zum Verarbeiten.


Einen Tipp haben wir noch, über Opodo könnt Ihr schon für unter 100€ ab Bremen einen 4 Tage Aufenthalt buchen!! Es lohnt sich, glaubt uns.


Doch nun weiter hier ein Klopfer der besonderen Art. Ein wunderschönes Haus in einem angesagt Viertel in Riga. Miete pro m² 350€, ja Ihr lest richtig, in Worten „dreihundertfünfzig Euro“. Und ob Ihr es glaubt oder nicht… alles vermietet!


Unsere Stadtführerin hat uns noch ein weiteres Haus um die Ecke gezeigt, Wohnung zu verkaufen, wohlgemerkt Wohnung. Sie wurde verkauft innerhalb von Wochen für 1,6Mio € und das in Riga.
Klar es gibt auch preiswertere Wohnungen, doch die liegen auf der neuen Seite von Riga, doch auch hier ziehen die Preise an und die Menschen kämpfen um Ihre Wohnviertel.

Dieses Haus steht seit 10 Jahren leer, da sich hier zwei Erben streiten. Es liegt ebenfalls in dem vorher erwähnten Viertel. Darum sind hier die angesehensten Firmen Europa´s vertreten mit einer Anschrift hier. Kosten für einen Briefkasten in diesem Haus 6000€, soviel zu dem Thema Ruinen kosten nur Geld.


Was auch aufgefallen ist, das viele Schiffe Riga anlaufen und die Touristen in die Stadt entlassen. Hier hat Riga einen sanften Riegel vorgeschoben, mehr als 100 Kreuzfahrer dürfen Riga im Jahr nicht anlaufen. 


Berliner Bären als Wanderausstellung waren auch dort. Aus jedem Land Europa´s einer. Es wird sehr viel Geld für Kultur in die Hand genommen, was an jeder Ecke zu spüren ist.


Was denkt, Ihr ist das? Eine echte Gondel aus Venedig! Ja, der Künstler hat Sie zersägt und unter dem Glasdach im Innenhof aufgehängt. Krass und doch inspirierend zugleich. Solche und ähnliche Skulpturen findet man häufig in Riga.


Die Markthallen von Riga mit Ihren zwei Märkten. Wie fange ich an? Die Markthallen sind ehemalige Luftschiffhallen die von der Stadt Riga 1922 gekauft wurden, ab 1924 umgebaut zum Zentralmarkt.


Den ersten findet Ihr direkt in den Markthallen, er wird Euch umhauen. Ich habe sowas noch nicht gesehen. Eine Vielfalt, die einen regelrecht erschlägt. Es gibt hier im Markt nichts, was es nicht gibt, von der Stecknadel bis zu teuersten Kaviar. Vom Hosenknopf bis zu besten Steak ihr bekommt hier alles.


Wenn Ihr jetzt noch nicht überzeugt seid von der Vielfalt der Angebote, dann kommt mit auf den Nachtmarkt, er geht von 20:00Uhr bis 6:00Uhr, denn dann öffnet der Zentralmarkt wieder.

Es ist umwerfend. Wie Ihr seht, hatte Bernd seine helle Freude an diese Vielfalt und nicht nur er.


Auch hier die Freundlichkeit wieder zu spüren und noch etwas fiel auf, es gibt sehr wenige Ausländer dort, was auch seinen Grund hat, wie
unser Guide uns erklärte. Jeder ist willkommen, nur jeder bekommt am Tag nach seiner Einreise und Speicherung Arbeit zugewiesen. Die meisten kommen damit nicht zurecht und verlassen das Land sehr schnell wieder. Doch das nur am Rande.

Weiter geht es mit vielen Bildern und Eindrücken zu dieser Stadt und den Menschen hier.

Das Freiheitsdenkmal. Nach dem Ende des Zweiten  Weltkrieges sollte das Denkmal gesprengt werden. Die in Riga geborene Bildhauerin Vera Muchina (1889–1953), Schöpferin der Monumentalskulptur „Arbeiter und Kolchosbäuerin“, selbst auch Schülerin von Kārlis Zāle, soll sich für den Erhalt des Denkmals eingesetzt haben.
Eine Anekdote berichtet, dass, als das Denkmal baufällig wurde und abgetragen werden sollte, angeblich, um Gefahren für den Straßenverkehr zu vermeiden, der Rigaer Bürgermeister die Straße um das Freiheitsdenkmal kurzerhand als Fußgängerzone auswies und somit das Monument rettete.


Man sieht wir hatten viel Spaß in den Tagen in Riga. Und wenn sich jemand fragt wo Otto abgeblieben ist, Ihm war baden wichtiger, sei es drum.


Frau und Herr Vermanis, große Gönner der Stadt Riga, das soll es von Riga gewesen sein.


Hier noch schnell ein Hinweis, wenn Ihr Trinkgeld geben
wollt, bitte dem Personal direkt in die Hand geben, denn alles
andere, sprich das Geld in Schatulle oder ähnlichem lassen muss versteuer werden!

Redaktion